Die richtige Sportart

Wenn Sie regelmäßig dabei bleiben wollen, sollten Sie sich für einen Sport entscheiden, der Ihnen wirklich Spaß macht. Diabetes ist dabei kein Hindernis – für Pumpenträger sind (fast) alle Sportarten möglich.

Bei den meisten Sportarten ist die Insulinpumpe mit dabei. Ausnahmen sind Sportarten, mit Körperkontakt, z.B. Fußball, Handball oder Kampfsportarten, bei denen die Insulinpumpe stört oder Verletzungen hervorrufen könnte. Beim Schwimmen empfehlen die meisten Hersteller, die Insulinpumpe abzulegen. Eine Ausnahme ist hier der Omnipod, der wasserfest ist und somit auch beim Schwimmen getragen werden kann.

Aus sportmedizinischer Sicht sind vor allem Ausdauersportarten wie Laufen, Walken und Radfahren empfehlenswert, doch wichtiger als die Sportart ist die Regelmäßigkeit: Einmal, besser zweimal die Woche für 30 bis 60 Minuten.

Sportliche Betätigung richtig planen:

  • Blutzucker Zielwerte bei Aufnahme des Sports:
    160 bis 180 mg / dl (8,3 bis 10,0 mmol/l)
  • Sie sollten keinen Sport treiben bei Blutzuckerwerten von:
    < 150 mg/dl (8,3 mmol/l)
    > 250 mg/dl (13,9 mmol/l)
    Bei zusätzlich positivem Azeton-Urintest (+ / ++ / +++)
    bzw. einem Ketonwert > 0,6
  • Bei niedrigem Werten ein bis zwei Sport-BE (z.B. Saft oder Saftschorle, Banane) essen und 20 Minuten mit dem Sportbeginn warten.

Wie sie die Therapie für den Sport anpassen, erfahren sie hier.

Tipp: Gesundheitscheck wichtig

Wenn Sie bisher keinen oder nur wenig Sport getrieben haben, sollten Sie sich von Ihrem Arzt vor Beginn des regelmäßigen Sports gründlich untersuchen lassen. Das Diabetesteam kann Sie bei der Auswahl der richtigen Sportart beraten und darüber hinaus bei der individuellen Therapieanpassung Unterstützung leisten.