Insulinpumpen - High Tech auf kleinstem Raum

Am Anfang der Insulinpumpen-Therapie steht die Entscheidung für ein bestimmtes Insulinpumpen-Modell. In der Diabetesberatung haben Sie die Möglichkeit, sich die verschiedenen Modelle anzuschauen. Zwei Prinzipien stehen heute zur Wahl:

Die konventionelle Insulinpumpe

Konventionelle Insulinpumpe

Die konventionellen Insulinpumpen wie mylife YpsoPump, Accu-Chek Insight, Accu-Chek Spirit Combo, MiniMed 640G, MiniMed Veo, Animas Vibe oder Dana Diabecare R werden am Körper (zum Beispiel am Gürtel oder in der Hosentasche) getragen. Über ein Infusionsset, bestehend aus Schlauch und Kanüle, ist der Pumpenträger mit der Insulinpumpe verbunden. Die Kanüle sitzt am Ende des Schlauchs und wird unter der Haut eingeführt. So gelangt das Insulin von der Insulinpumpe in das Unterhautfettgewebe des Körpers.

Die Insulin-Patch-Pumpe ("Pflasterpumpe")

Die Insulin-Patch-Pumpe Omnipod

Einen anderen, innovativen Weg der Insulinversorgung bietet die Insulin-Patch-Pumpe. Diese ermöglicht eine zuverlässige, schlauchfreie Insulintherapie ohne Infusionsset und bietet so mehr Flexibilität und volle Bewegungsfreiheit. Eine Insulin-Patch-Pumpe ist der Omnipod. Er beinhaltet die neueste Technik für eine zuverlässige Insulinpumpen-Therapie. Das System besteht aus nur zwei Elementen: der Insulin-Patch-Pumpe (Pod), die auf die Haut geklebt wird, und dem Management System zur Steuerung des Pods (PDM = Persönlicher Diabetes Manager).

Insulin-Patch-Pumpe:

Omnipod