Blutzuckerschwankungen auf die Spur kommen

Bei unerklärlichen Blutzuckerschwankungen sollten Frauen mit Diabetes immer auch ihre Zyklusphase als Ursache in Betracht ziehen.

Blutzuckerschwankungen
auf die Spur kommen

Agenturfoto. Mit Models gestellt. ©iStock.com/AndreyPopov

Die Protokollierung von Regelblutungen und Blutzuckerwerten hilft dabei, Blutzuckerschwankungen auf die Spur zu kommen. Beobachten Sie solche Zusammenhänge und sind andere Hormonstörungen ausgeschlossen, sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen, ob eine Anpassung der Insulinabgaben sinnvoll ist. Insulinpumpenträgerinnen können beispielsweise die temporäre Basalrate nutzen oder eine eigene Basalrate für die Menstruation festlegen. Bei einem Typ-2-Diabetes ohne Insulinbehandlung kann mehr und regelmäßige Bewegung den Blutzuckererhöhungen entgegenwirken.

Umgekehrt ist es wichtig zu wissen, dass der Diabetes auch den Zyklus beeinflussen kann: Frauen mit Diabetes haben häufig längere Zyklen, stärkere Blutungsphasen und mehr Menstruationsbeschwerden.

Prämenstruelles Syndrom
Diabetikerinnen, die unter dem prämenstruellen Syndrom (PMS) leiden – das sich unter anderem in Stimmungsschwankungen und Heißhungerattacken vor der Periode äußern kann – erleben oft besonders starke Blutzuckerschwankungen im Verlauf ihres Zyklus. Hierfür wird ein geändertes Essverhalten ebenso verantwortlich gemacht wie Stresshormone, die bei PMS vermehrt auftreten. Betroffene sollten ihren Blutzucker daher während der Menstruation aufmerksam beobachten.

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