Geht unter die Haut: Das erste Langzeit-CGM System Eversense

90 Tage Sicherheit, 90 Tage Flexibilität, 90 Tage Langzeit-CGM. Mit dem neuen Eversense CGM System verspricht Roche Diabetes Care Diabetikern mehr Zeit im Zielbereich.

Geht unter die Haut: Das erste Langzeit-CGM System Eversense

© Roche Diabetes Care

In Kooperation mit dem amerikanischen Hersteller Senseonics hat Roche Diabetes Care ein innovatives System zur kontinuierlichen Glukosemessung auf den Markt gebracht: das Eversense CGM System. Mit diesem System ist es möglich, über einen Zeitraum von 90 Tagen ununterbrochen Glukosewerte zu messen und sich die Daten auf dem Smartphone anzeigen zu lassen.

Wie funktioniert es?
Das System besteht aus drei Komponenten: einem Langzeit-Sensor, der unter der Haut getragen wird, einem Smart-Transmitter und einer Smartphone-App. Der winzige Sensor wird von einem geschulten Diabetologen am Oberarm unter der Haut eingesetzt und bleibt dort bis zu 90 Tage. Nur wenige Minuten dauert der Eingriff, der ambulant und unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird. Der jederzeit abnehmbare Smart-Transmitter wird mit einem Pflaster über dem Sensor befestigt. Er ist wasserresistent (bis zu einer Tiefe von 1 m für 30 Minuten), vibriert bei zu hohen oder niedrigen Werten direkt am Körper und ist in etwa zehn Minuten aufgeladen. Die gemessenen Glukosewerte, die per Bluetooth automatisch an das Smartphone übertragen werden, lassen sich in der App als Tagesverlauf mit Trends, in Diagrammen oder Tabellen übersichtlich darstellen.

Was sagen die Patienten?
Lars Lüneberg ist begeistert. Der junge Sportler gehört zu den ersten Patienten, die das CGM-System getestet haben. Inzwischen hat er bereits den zweiten Sensor unter der Haut. „Ehrlich gesagt, möchte ich das Eversense CGM System gar nicht mehr hergeben“, so Lüneberg. Insbesondere beim Sport sei das kleine Gerät Gold wert: „Ich bin damit einen Halbmarathon gelaufen! Durch die unterschiedlichen Vibrationsalarme wusste ich immer sofort, was zu tun ist. Ich musste nicht einmal auf‘s Handy schauen.“

Was sagen die Ärzte?
„Ab dem Moment, in dem der Sensor platziert ist, kann der Patient eigentlich keinen Fehler mehr machen“, meint Dr. Hansjörg Mühlen, der die sechsmonatige Pilotphase von Anfang an aktiv begleitet und seitdem zahreiche Sensoren eingesetzt hat. Anfangs sei er schon etwas skeptisch gewesen, erzählt der Diabetologe aus Duisburg. „Aber letztendlich ist es nur ein sehr kleiner Schnitt und erfolgt wirklich schnell und schmerzfrei.“ Es habe keinen einzigen Fall mit Wundheilungsstörungen gegeben. „Und übrigens auch keine Pflaster-Unverträglichkeiten“, ergänzt Mühlen. Hier ist offenbar der tägliche Wechsel des Pflasters am Smart-Transmitter von Vorteil.

Was verspricht die Zukunft?
In einem nächsten Schritt soll die Tragedauer verlängert werden.

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