„Keine Unterzuckerungen mehr“ dank MiniMed 640G und Enlite

Erst Abitur und jetzt ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ). Für die Johanniter fährt Julian-Luca seit einiger Zeit von Schule zu Schule, um dort freiwillige Ersthelfer auszubilden. Immer dabei: die Insulinpumpe MiniMed 640G und der Enlite Sensor.

„Keine Unterzuckerungen mehr“
dank MiniMed 640G und Enlite

Hintergrund: Agenturfoto. Mit Models gestellt. ©iStock.com/lisafx

Dass Julian sein Freiwilliges Soziales Jahr bei den Johannitern absolvieren würde, war bereits klar, bevor das Abi sicher in der Tasche steckte. Als Schüler war der junge Mann aus Reinfeld bei Lübeck ehrenamtlich als Sanitätshelfer bei der Hilfsorganisation aktiv. Julian hat seit vier Jahren Typ-1-Diabetes und eine gute Einstellung seiner Blutzuckerwerte ist nicht immer einfach gewesen. Insbesondere die Nächte machten ihm zu schaffen. Vor zwei Jahren ist er von der Pen-Therapie auf die Insulinpumpe 640G umgestiegen. „Der erste Schritt in die richtige Richtung“, erzählt Julian, aber die nächtlichen Unterzuckerungen waren damit immer noch nicht in den Griff zu bekommen. Im April dieses Jahres musste seine Mutter deswegen nachts den Notarzt rufen. „Das war eine richtige Stoffwechselentgleisung“, erzählt Julian. „Zum Glück hat meine Mutter nachts noch mal in mein Zimmer geschaut.“ Eigentlich hätte der Abiturient damals bereits den Enlite Sensor haben sollen. Doch erst will die Krankenkasse es ganz genau wissen und dann kommt es zu Lieferengpässen der Enlite Sensoren. „Jetzt“, sagt der FSJler, „passiert mir das nicht mehr! Sobald mein Blutzuckerwert zu weit sinkt, erfolgt die automatische Hypoabschaltung. Dazu ertönt ein Warnsignal. Für mich ist das eine super Sache. Auch beim Autofahren fühle ich mich dadurch sicher. Es kommt einfach gar nicht erst dazu, dass mein Blutzucker zu stark sinkt. Über die Software von Medtronic kann ich regelmäßig meine Daten auswerten und so meine Insulinmenge immer wieder manuell anpassen.“ Auch mit seiner Diabetologin sieht Julian sich die Kurven an und gemeinsam wird dann besprochen, an welcher Stelle gegebenenfalls noch etwas optimiert werden kann.

24/7 auf der sicheren Seite
Sowohl die Insulinpumpe als auch den Sensor trägt Julian Zimmer 24 Stunden am Körper. Gestört fühlt er sich dadurch nicht. Alle zwei Tage steht ein Katheterwechsel an, alle sechs Tage wird der Sensor ausgetauscht. Duschen, Schwimmen, Schlafen – alles kein Problem, sagt Julian. Das Einzige, was er sich wünschen würde, ist, dass der Sensor einen Tag länger funktioniert, damit der Wechsel immer am gleichen Wochentag stattfinden könnte.

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