Passt zu mir: Die Patch-Pumpe A6 TouchCare

Franz Blau ist der erste Anwender der A6 TouchCare Insulinpumpe von Medtrum in Deutschland. Seit einem knappen halben Jahr trägt er die Patch-Pumpe. In Kürze wird er das zugehörige rtCGMSystem nutzen können.

Passt zu mir:
Die Patch-Pumpe A6 TouchCare

Foto: privat/Hintergrund: ©iStock.com/Nikada

Als seine Diabetesberaterin im letzten Jahr von der neuen Patch-Pumpe A6 Touch- Care erzählt, wird Franz Blau hellhörig: Eine schlauchlose Insulinpumpe mit der Aussicht auf ein kombinierbares CGM-System – das klingt für ihn nach der perfekten Unterstützung. Franz Blau arbeitet im Schichtdienst und ist angewiesen auf ein System, das ihm bestmöglich assistiert: Im Wechsel hat er mal tagsüber, mal nachts Dienst. Dazwischen liegen 24 bzw. 48 Stunden Pause. Für einen Typ-1-Diabetiker eine zusätzliche Herausforderung. Im Oktober 2018 erhält der 55-Jährige einen Anruf von seiner diabetologischen Praxis: Die neue Patch-Pumpe sei jetzt verfügbar, und er habe die Möglichkeit, der erste Tester in Deutschland zu werden. Franz Blau muss nicht lange überlegen. Bereut hat er seine Entscheidung bislang nicht. „Ein einfaches System ohne störenden Schlauch, das mich während der Arbeit und in der Freizeit bestens unterstützt“, so der Pfälzer, der in Eich/ Rheinhessen zuhause ist und in seiner Freizeit gerne zum Nordic Walking in die Natur aufbricht oder mit seiner Frau tanzen geht. Zwei- bis dreimal wöchentlich übt das Paar Standard- und lateinamerikanische Figuren gemeinsam mit anderen befreundeten Hobbytänzern. „Ich nutze dann immer die Basalunterbrechnung“, so Blau. „Das ist wirklich hilfreich, denn mein Blutzucker rauscht bei Bewegung regelmäßig in den Keller.“ Beim Duschen bleibt der Patch einfach dran und alle drei Tage gibt es ein neues Insulin-Reservoir und ein neues Pflaster. Eine gute Sache, erzählt der Maschinist, seien auch der verzögerte und Combo-Bolus, die die A6 TouchCare bietet: „Dadurch lässt sich bei fett- und eiweißreichen Mahlzeiten, oder auch wenn es mal ein Buffet gibt, der Insulinbedarf besser ausloten.“ Praktisch findet er auch, dass die Daten in der Patch-Pumpe gespeichert werden. So muss der PDM erst zur Mittagspause aus dem Schrank geholt werden. Die Datenübertragung erfolgt automatisch.

Pumpe und CGM – eine runde Sache
Wenn nun noch die Verbindung zum CGM-System erfolgt, muss Herr Blau sich um nächtliche Unterzuckerungen nicht mehr sorgen. Die Kommunikation zwischen CGM und Pumpe ermöglicht eine automatische Basalunterbrechung bei zu niedrigen Werten und schaltet das Basalinsulin automatisch wieder zu nach Stabilisierung der Stoffwechsellage. Dadurch lässt sich sein Diabetes-Management weiter optimieren.

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