Richtig kalibrieren

Für genaue Messwerte

Sie warnen rechtzeitig vor zu hohen und zu niedrigen Werten, geben einen umfassenden Überblick über den täglichen 24-Stunden-Glukoseverlauf und helfen dabei, wiederkehrende Muster und nächtliche Unterzuckerungen aufzudecken: CGM-Systeme zur kontinuierlichen Glukoseüberwachung.

Schmutz an den Fingern kann das Messergebnis verfälschen.

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Doch die allermeisten Systeme sind nur so gut, beziehungsweise so genau wie ihre korrekte Kalibrierung. So schwierig es auch sein mag, den richtigen Zeitpunkt zu finden: Ein ungenau kalibriertes Gerät wird leider auch ungenaue Messwerte und Kurven produzieren. Am Ende ist das kontraproduktiv, weil falsche Werte zu falschen Therapieentscheidungen führen.

Worauf kommt es an?
Kalibriert werden sollte nur dann, wenn der Blutzucker stabil ist. Nur dann stimmen Blutzucker und Gewebezucker „annähernd“ überein. Am besten gibt man den ermittelten Wert umgehend in das CGM-System ein. Darüber hinaus ist es wichtig, nicht nach den Mahlzeiten oder nach dem Sport zu kalibrieren. Bestenfalls sollte immer dasselbe Blutzucker-Messgerät verwendet werden und es empfiehlt sich, den Wert dieses Gerätes einmal im Quartal mit dem Laborwert in der diabetologischen Praxis zu vergleichen. Etwas, was häufig vergessen wird, ist das Händewaschen vor dem Kalibrieren. Dies ist ganz wichtig, denn Essensreste oder Schmutz an den Fingern können das Ergebnis verfälschen. Auch Seifenreste sollten sorgfältig abgespült werden, zumal wenn sie Frucht- oder Honigextrakte enthalten. Nicht zuletzt empfiehlt es sich, die Hände gründlich abzutrocknen.

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