Sexualhormone und Diabetes

Aus noch ungeklärten Gründen verfügen Menschen mit Diabetes oft auch über etwas geringere Mengen von Sexualhormonen – das heißt, Männer haben niedrigere Testosteronwerte als der Durchschnitt, Frauen weisen niedrigere Östrogenspiegel auf.

Sexualhormone und Diabetes

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Das gilt vor allem, aber nicht nur, für Personen mit Typ-2-Diabetes.

Bei Männern kann ein Testosteronmangel zu sexuellen Problemen beitragen, etwa Erektionsstörungen oder nachlassendem sexuellen Verlangen. Allerdings gibt es häufi g noch weitere Ursachen, die beim Auftreten dieser Beschwerden in Betracht gezogen werden müssen. Dazu zählen:

  • allgemeine psychische Belastungen und Versagensängste
  • bestimmte Medikamente (u. a. zur Senkung des Blutdrucks und Antidepressiva)
  • Nervenschädigungen
  • Übergewicht
  • Rauchen

Sprechen Sie Ihren Arzt an, wenn Sie entsprechende Symptome an sich feststellen. Bei einem nachgewiesenen Testosteronmangel kommt unter Umständen eine Hormontherapie in Betracht.

Auch bei Frauen wird über eine Verbindung zwischen niedrigem Testosteronmangel und sexuellen Störungen spekuliert. Bei ihnen ist über diesen Zusammenhang jedoch noch weniger bekannt.

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