Endlich da: MiniMed 670G System

Für Carolin Bertsch kam die Zulassung des MiniMed 670G Systems im Herbst letzten Jahres genau zur richtigen Zeit. Die 21-Jährige stand kurz vor dem Umzug von zuhause in eine WG.

Endlich erwachsen, endlich die
eigene WG, endlich keine Angst
mehr vor Hypoglykämien!

© Bild: privat

Ein erster Schritt in die Selbstständigkeit und ein erstes, langsames Entfernen vom bislang gut behüteten Nest. Seit sie anderthalb ist, waren ihre Eltern stets der sichere Hafen, wenn es um ihren Diabetes ging. „Ich kenne es ja nicht anders“, sagt die junge Frau, „meine Mutter hat mir früher Insulin gespritzt und ich habe ihr vertraut.“ Und während ihre Mutter sich beruflich so einrichtete, dass sie jederzeit verfügbar war, gründete ihr Vater das Internetportal Diabetes-Kids.de

Angst vor Unterzuckerung
Seit ihrem sechsten Lebensjahr trägt Carolin eine Insulinpumpe. „Es war nicht immer leicht“, sagt sie, „man musste Süßigkeiten vor mir verstecken, die schnelle Insulinzufuhr über eine Pumpe war ein großer Fortschritt.“ Zu ihren größten Ängsten gehörte die vor einer Unterzuckerung. Schon als kleines Kind sei ihr Blutzucker häufig niedrig gewesen. Da ihre Mutter sehr feine Antennen dafür hatte, war Traubenzucker aber immer griffbereit. „Etwas schwieriger wurde das, als ich älter wurde und häufiger alleine unterwegs“, sagt Carolin, lächelt und ergänzt: „Was das Thema Entgleisungen für mich zusätzlich erschwert, ist, dass ich den Diabetes gerne mal vergesse.“ So könne es schon mal vorkommen, dass sie sich einen Snack genehmige, ohne ihren Blutzucker im Blick zu haben. Mit dem neuen Insulinpumpen- System MiniMed 670G ist das kein Problem mehr, denn es warnt rechtzeitig und passt die Insulinzufuhr automatisch an.

Gute Kontrolle
Hilfreich findet Carolin es, dass sie permanent die Kurven auf dem Display der Insulinpumpe sehen könne. „Mein Handy-Akku macht schnell schlapp, da ist die Kontrolle über die Pumpe für mich sicherer.“ Über eine USB-Verbindung und mit der CareLink Software ließen sich dann alle Daten zusammenfügen, das ersetze das Führen eines Diabetestagebuchs. Dafür hat die 21-Jährige nämlich wenig Zeit. Derzeit macht sie eine Ausbildung zur Erzieherin, möchte langfristig aber am liebsten Diabetesberaterin werden. In ihrer Freizeit studiert sie Songs auf der Ukulele ein. „Ich würde gerne mehr Straßenmusik machen!“ Auch Sport gehört mit in den Wochenplan, im Fitnessstudio kümmert sich Carolin vornehmlich um ihre Ausdauer und stellt dafür auf der MiniMed 670G ein temporäres Smartguard-Ziel bis 150 ein. „Eine super Sache!“

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