Mit der mylife YpsoPump in der Backstube

Konditormeister Jörg Protzman hat einen außerordentlich fordernden Job. Um ein Uhr nachts ist Arbeitsbeginn, Arbeitszeiten von fünfzehn Stunden und mehr sind an der Tagesordnung. Immer dabei und eine echte Erleichterung: die mylife YpsoPump.

Mit der mylife YpsoPump in der Backstube

Bild: privat, Hintergrundbild: © iStock.com/dusanpetkovic

Das Bäckerhandwerk wurde Jörg Protzmann quasi in die Wiege gelegt. Sowohl sein Großvater als auch sein Vater hatten die Backstube im heimischen Gotha geführt. Da war es keine Frage, dass er selbst die hundertjährige Tradition fortsetzen würde. Als im thüringischen Ferienort Finsterbergen dann die passende Immobilie frei wurde, zögerte der damals 27-Jährige nicht lange: Eine Konditorei mit angrenzendem Café, das war immer sein Traum. Einen Online-Versand für Thüringer Stollen und andere Leckereien – „den ersten zu dieser Zeit“ – gründete er gleich mit. Heute hat der 52-Jährige drei Filialen, 20 Mitarbeiter und „so gut wie niemals frei“.

Arbeiten gegen den Biorhythmus
Wenn sein Arbeitstag beginnt, hat er drei Stunden geschlafen. Nachdem Brote und Brötchen gebacken und um fünf Uhr ausgeliefert worden sind, kommen die Torten dran. Erst am Nachmittag gibt es eine Pause. Dann legt er sich für drei Stunden hin, bevor ab 18 Uhr der Sauerteig für die Brote vorbereitet wird. Ab zehn Uhr abends sind weitere drei Stunden Schlaf drin, dann beginnt der neue Arbeitstag. „Ich arbeite komplett gegen meinen Biorhythmus, das beeinflusst die Zuckerwerte“, erklärt der Konditormeister, der seit 20 Jahren Diabetes hat und seit zehn Jahren eine Pumpe nutzt. Die unterschiedlichen körperlichen Belastungen über den Tag, der psychische Druck, wenn Mitarbeiter ausfallen, und wenig Schlaf sorgen für schwankenden Blutzucker und einen HbA1c-Wert zwischen acht und elf. „Ich muss vor allem aufpassen, dass ich nicht in eine Unterzuckerung komme – dann werde ich unkonzentriert und das kann ich mir kaum leisten.“

Die Technik hilft
Sein Dexcom G6 warnt ihn, wenn die Werte in einen kritischen Bereich kommen. Seit einem Jahr kombiniert er das CGM-System mit der mylife YpsoPump, für die er sich zunächst aus sportlichen Gründen interessiert hatte. „Damals habe ich noch Triathlon gemacht, da brauchte ich eine kleinere Pumpe, die ich immer mitnehmen konnte.“ Schnell merkte er, dass ihm die Pumpe auch das Arbeiten erleichterte: „Ich kann sie mit einem Clip an meine Unterhose hängen, dann ist sie durch Shirt und Hose auch vor Wärme geschützt, schließlich stehe ich ja mindestens fünf Stunden täglich bei 50 Grad vor dem Backofen.“ Neben Größe und Gewicht schätzt er auch die einfache, schnell verständliche Bedienung. „Die Pumpe versorgt mich nebenher mit Insulin, ohne dass ich Auszeiten benötige und herumdoktern muss, das würde ich in meinem Alltag gar nicht schaffen.“

Die harte Zeit im Winter, wenn Stollen für den Versand gebacken werden müssen und keinerlei Freizeit bleibt, hat er jetzt hinter sich. „Im Frühling treibe ich wieder mehr Sport. Das merke ich dann auch an den Blutzuckerwerten.“ Sogar ein bisschen Zeit für Reisen bleibt noch: vorzugsweise nach Italien, wo sich der „leidenschaftliche Feinschmecker“ für neue Kreationen inspirieren lässt.

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