Pate auf Zeit

Ein ganz besonderes Ehrenamt

Eine möglichst unbeschwerte Schulzeit, die wünschen sich Eltern und Kinder gleichermaßen. Die Hürden, die sich aufbauen können, wenn es gilt, nebenbei einen Typ-1-Diabetes zu managen, sind mitunter gewaltig.

Ein ganz besonderes Ehrenamt Pate auf Zeit

© Leonie Knaup

Angefangen beim Verständnis von Kita- und Schulleitung, Erziehern oder Lehrkräften bis hin zu Ausflügen und Klassenreisen. Gerade bei letzteren ist es für Kinder unglaublich wichtig, dass sie mit dabei sind und sich zugehörig fühlen. Umso trauriger ist es, dass vielerorts die Teilnahme an einer qualifizierten Begleitung scheitert. Genau das möchte Leoni Knaup ändern. Seit fünf Jahren begleitet die 22-Jährige Kinder auf Klassenfahrten, Ausflügen oder anderen pädagogischen Aktivitäten. Dabei kümmert sich die Studentin nicht nur um das Diabetes-Management, sie steht auch Lehrern und Eltern mit Rat und Tat zur Seite. Denn: Wie es sich anfühlt, Mahlzeiten berechnen und Insulin spritzen zu müssen, das weiß sie aus eigener Erfahrung.

Mit ihrem Projekt „Pate auf Zeit“ möchte sie andere junge Menschen mit Typ-1-Diabetes motivieren, dasselbe zu tun. Derzeit noch auf der Basis eines Ehrenamts soll langfristig eine zertifizierte Versorgungform entstehen, die durch soziale Träger honoriert werden kann. Doch bereits jetzt profitierten alle Beteiligten: „Durch die Schulung und Begleitung lernt man auch eine Menge über seinen eigenen Diabetes.“ Voraussetzung, so die engagierte junge Frau, sei eine positive Haltung dem Diabetes gegenüber und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Wie man Pate auf Zeit wird, wo die Fortbildungen stattfinden können und viele weitere Hintergrundinformationen zu diesem Projekt finden sich hier:

Weitere Informationen unter www.kinder-diabetes-coach.de

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